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Medikamente durch die Kasse bezahlen lassen?

Dass die Krankenkassen die Medikamente zur Therapie der Adipositas bezahlen sollen, ist ein Wunsch den viele hegen.
Warum die Krankenkassen die sogenannte „Abnehmspritze“ nicht bezahlen liegt im Wesentlichen an dem §34 SGB V, der die Ersatttung verbietet.

Verschiedene Ansätze, Hintergünde und Meinungen hatte ich in Beiträgen schon erklärt.

Medikamente und Adipositas

Kosten der „Abnehmspritze“

Wollen wir uns weiter als Menschen zweiter Klasse behandeln lassen?

Das ist die Frage, die wir alle uns stellen sollten. Egal ob für uns diese Medikamente in Frage kommen oder nicht, ist es eine Frage der Gerechtigkeit und auch der Solidarität.
Alle von uns, die schon seit Jahren operiert sind, kennen dieses Elend mit den Anträgen, Ablehnungen und Klagen vor den Gerichten.

Niemand käme auf die Idee, Menschen mit Adipositas die zusätzlich an Diabetes Typ 2 oder Bluthochdruck leiden, die Medikamente zur Senkung des Blutzuckers oder des Blutdrucks zu verweigern, bis sie Gewicht verloren haben.

Wir versuchen dies nun zu ändern

Gemeinsam reichen die drei Patientenorganisation Adipositas Verband Deutschland e.V., AdipositasHilfe Deutschland e.V. und die Adipositaschirurgie Selbsthilfe Deutschland e.V. eine Petition beim Deutschen Bundestag ein um dieses Gesetz zu ändern.

Der Geldbeutel darf keine Grundlage für eine Therapie sein

Nur wer das nötige Kleingeld hat, kann sich die Therapie leisten Das ist zutiefst unsozial und widerspricht dem Verständnis des Sozialstaats.

Die Petition

Mehr Infomationen zur Petition zur Änderung des §34 SGB V könnt ihr auf https://www.adipositas-petition.de nachlesen.

Unterstützt die Petition

Ihr könnt die Petition unterstützen, indem Ihr direkt auf den Seiten des Petitionsausschuss mitzeichnet. Alternativ könnt Ihr auch unsere Unterschriftenlisten herunterladen und an den Petitionsausschuss schicken.

Schaut einfach unter www.adipositas-petition.de

Da gibt es auch die Unterschriftenlisten.

Jede Stimme zählt.

Danke

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