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Mein Weg zum Magenbypass

Steffy und ich waren heute nochmal aktiv. Mein Weg zum Magenbypass hat sie entschieden. Also meinen .. nicht ihren.

Gar nicht so einfach von sich selbst zu erzählen. Was will man sagen, was kann man sagen? Das ist hier ja keine Selbsthilfegruppe wo alles in der Gruppe bleibt.

Und wenn man den Blog betrachtet sind so viele persönliche Berichte von mir gar nicht dabei. Aber gut. Dann sind das meine 20 oder 25 Minuten.

Im ersten Teil unserer Videos ging es ja um das Thema, mal eben schnell einen Schlauchmagen oder Magenbypass operiert zu bekommen.

Mein Magenbypass ist schon 10,5 Jahre alt

Daher kann ich aus der eigenen Erfahrung natürlich auch nur von „damals“ berichten.
Wie lange habe ich gebraucht um etwas gegen mein Gewicht zu tun. Was für mich der Auslöser war, damit ich diesen Weg gehen wollte.

Welche Strecke ich zu meinem Arzt und zur Ernährungstherapeutin gefahren bin. Wie das mit dem psychologischen Gespräch und Gutachten war und so weiter.

Letztendlich aber auch die ersten Wochen nach der Operation. Und das ist eigentlich das was für mich wichtig war. Die ersten Wochen nach der Operation. Wie habe ich das mit dem Essen nach den ersten  Wochen gemacht. Supplementierung und das alles.
Letztendlich Themen, die viele von Euch ja auch beschäftigen

Wir hatten ja nix

Wie es immer so schön heißt. Aber in der Tat war es damals – und das hört sich schon so ewig an – eben noch anders. Die Dichte der Adipositaszentren war recht gering. Niedergelassene Mediziner, die sich mit dem Thema Adipositas auseinandersetzten waren kaum vorhanden und je nach Wohnort gab es schlichtweg keine Anlaufstellen. Lediglich zwei bis drei Internetforen fingen die ganzen Hilfesuchenden auf.

Unser Problem war damals nicht, wie schnell bekomme ich eine OP

Das ganze Thema war ja noch in den Kinderschuhen. Magenbänder waren gerade dabei aus dem Standard zu fallen. Schlauchmägen und Magenbypässe haben Einzug gehalten und die Ablehnungsrate bei den Anträgen war immens hoch.

Aber genug Text .. es geht ja um ein Video 😉

Die AdipositasHilfe Deutschland e.V. ist als Patientenverband natürlich finanziell auch nicht gerade üppig ausgestattet und freut sich über jede noch so kleine Spende. Das geht ganz einfach über ein Formular -> hier entlang

Und natürlich könnte die AdipositasHilfe Deutschland e.V. auch ein wenig stalken.

Mich dürft Ihr auch stalken .. zumindest Facebook und so

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2 Kommentare

  1. Petra M Petra M 13. Juli 2021

    Hallo Micha, ich bin Petra und versuche seit Tagen Kontakt zu einer SHG in Hamburg zu bekommen. Ich stehe jetzt vor der Antragstellung auf Kostenübernahme und habe einfach so viele Fragen. Leider bin ich nicht bei Facebook oder Twitter und Co. Aktuell soll ich ein persönliches Anschreiben an meine KK erstellen und möchte natürlich nichts falsches schreiben oder verkehrt formulieren was zur Ablehnung führt.
    Leider meldet sich niemand zurück. Hast du einen Tipp für mich oder eine aktuelle Anlaufstelle an die ich mich wenden kann.
    LG Petra Marx

  2. Gabi Gabi 22. Dezember 2021

    Hallo Micha,
    Ich habe deine Seite heute gefunden… lebe seit fast 30 Jahren mit einem Magenbypass… und gehöre zu den vielen „Langzeitler“, welche die ersten Jahre happy waren, es aber heute sehr bereuen .. ich würde diesen Weg nie wieder gehen! Auch niemandem empfehlen! Lustigerweise fallen Leute „wie ich“ aus den Studien raus , denn diese würden die Ergebnisse ins Negative ziehen…. kennen selber über 20 betroffene Leute, die der gleichen Meinung sind wie ich, denen es so wie mir geht… wünsche dir auf deinem Weg, dass du nie dazu gehören wirst.

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